Wundpflege - was sollte man wissen?

Es gibt viele verschiedene Wundtypen. Haben Sie eine offene Wunden, so muss diese von einem Arzt oder Chirurg geschlossen werden. Wenn die Wunde geschlossen ist wird sie oft mit Faden und einpaar Stichen oder Nähten behandelt. Oder die Wunde ist nicht sehr groß, dann werden Heftklammern verwendet. Dann gibt es die kleinen Wunden, die sich infiziern kann wie Abschürfungen, Kratzer, Schnitt- und Stichwunden.

Pflege für die Wunde
Halten Sie den Verband sauber und trocken. Wenn der Verband nass geworden ist und geändert werden muss, so fassen Sie ihn langsam und vorsichtig an, um den ohnehin schon geschwächten Zustand der Fläche nicht noch zu beschädigen. Wenn der Verband zwickt oder schmerzt, betröpfeln sie ihn mit ein wenig Wasser, um ihn dann vorsichtig zu lockern und zu entfernen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie vor dem Auftragen einer anderen trockenen Verband in den Nähe haben. Wenn möglich lagern Sie die Wunde erhöht. Halten Sie die Wunde für den ersten 24 Stunden nach der Verletzung trocken. Dann reinigen Sie sie dreimal täglich mit Wasserstoffperoxid. Nachdem der Bereich gereinigt wurde kann eine antibakterielle Salbe auf den Bereich aufgetragen werden, wenn Ihnen ihr Arzt nichts anderes gesagt hat. Es gibt mehrere davon auf dem Markt wie z.B. Bepanthen Wund- und Heilsalbe. Damit die Wunde gut heilt sollte man sie nicht feucht werden lassen, wie z. B. beim Schwimmen, Baden (Dusche ist gut), Geschirrspülen. Scheuen Sie sich nicht Ihren Arzt zu fragen, ob er Sie von der Schule oder der Arbeit befreit, bis die Verletzung auf einem guten Weg der Heilung ist. Stellen Sie sicher, dass Nähte oder Klammern sorgfältig behandelt werden, denn sie können die Wunde infizieren und somit die Verletzungen verschlechtern und die Wahrscheinlichkeit größerer Narben erhöhen. Beim Schlafen sollten Sie die Verletzung erhöht lagern, am besten mit einem Extra-Kissen. Das Kissen kann man mit einem Handtuch unter einem Schutz bedecken, wenn Anzeichen von Drainage oder Blutungen vorhanden sind. Sollte es stärker bluten, dann sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren oder die Notrufzentrale in Ihrer Nähe anrufen. Dies würde darauf hinweisen, dass die Verletzung größer ist als gedacht.


Ihren Arzt sollten Sie kontaktieren, wenn:
Wenn Sie Fieber bekommen, Eiter oder ein schlechter Geruch entsteht oder rote Streifen nach oben oder unten aus der Wunde kommen. Dies würde darauf hindeuten, dass die Wunde infiziert ist und ein Arzt aufzusuchen ist, um festzustellen, welche Antibiotika gegeben werden sollten. Genauso sollten Sie reagieren, wenn die Verletzung immer schmerzhafter wird und man diese Schmerzen kaum noch ertragen kann. Schmerztabletten wie Thomapyrin helfen dann meist nur kurzzeitig.

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